Rhumetalklinik GmbH

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Bauchaorten-Aneurysma

Auch US-Gefäßspezialisten empfehlen Screening ab 65

Vorsorge-UntersuchungEin US-amerikanisches Sachverständigen-Gremium (USPSTF: U.S. Preventive Services Task Force) hat Empfehlungen zum Screening auf ein Aneurysma der Bauchaorta bei mindestens 5O-jährigen asymptomatischen Personen entwickelt („Annals of Interna! Medicine“). Indiziert sei ein solches Screening mittels Ultraschall (einmal pro Jahr) bei 65- bis 75-jährigen Männern, die geraucht haben oder noch rauchen. Für gleichaltrige Frauen kann nach Angaben der Arbeitsgruppe eine solche Empfehlung nicht gegeben werden, da die bisherigen wissenschaftlichen Daten nicht ausreichten, um Nutzen und Risiko zuverlässig einschätzen zu können.

Männern der gleichen Altersgruppe, die nie geraucht haben, sollte ein sonographisches Screening angeboten werden. Bei 65- bis 75-jährigen Frauen, die nie geraucht haben, sollte kein Routine-Screening auf ein Bauchaorten-Aneurysma durchgeführt werden.

Auch in Deutschland fordern Chirurgen ein gesetzliches Ultraschall-Screening bei allen Männern ab dem 65. Lebensjahr sowie bei besonders gefährdeten Personen. Internationale Untersuchungen zeigten, dass ein solches Screening die Rate der Todesfälle und der Notoperationen um die Hälfte senke, erklärte kürzlich Professor Joachim Jähne, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH).

Rund 200.000 Menschen in Deutschland haben ein Bauchaorten-Aneurysma. Betroffen sind vor allem Männer über 65 Jahre, die rauchen oder Raucher waren. Die Gefäßaussackung macht sich über lange Zeit kaum bemerkbar, kann dann jedoch – scheinbar urplötzlich – aufreißen. „Dabei lässt sich so eine Aussackung durch eine Ultraschall-Untersuchung leicht entdecken und kann so rechtzeitig behandelt werden“, sagt Professor Eike Sebastian Debus, Direktor am Universitären Herzzentrum Hamburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). „Wir plädieren deshalb dafür, eine solche Untersuchung in Deutschland als kassenärztliche Leistung einzuführen." Dies gelte insbesondere für Männer, die geraucht hätten oder noch rauchten.

Auch Frauen sollten ab dem 65. Lebensjahr einmalig per Ultraschall untersucht werden, sofern sie rauchen, geraucht haben oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei ihnen oder in ihrer Familie bekannt sind. Hinzu kommt eine weitere Risikogruppe, die zum Screening gehen sollte. „Dazu zählen Männer und Frauen jeden Alters mit bereits bekannten Bauchaorten-Aneurysmen in der Familie", so Debus.

Zeigen sich im Ultraschall keine auffälligen Veränderungen an der Bauchschlagader, bleibt es in der Regel bei einer einzigen Untersuchung. Allein bei Auffälligkeiten müsse der Patient weiter in Intervallen kontrolliert werden. „Wir halten das für eine sehr sinnvolle und effektive Maßnahme", sagt Debus. „Das Screening auf Bauchorten-Aneurysmen ist damit deutlich kostengünstiger als beispielsweise das Brustkrebs- Screening oder die Vorsorge für Dickdarm- oder Prostatakrebs.“

Hinzu kommt, dass in Deutschland ein solches Screening flächendeckend von allen Medizinern vorgenommen werden kann, die in Ultraschall-Untersuchungen erfahren sind. „Wir fordern explizit keine Beschränkung dieser Untersuchung auf Gefäßspezialisten“, sagt Debus. „Ultraschallgeräte und Expertise sind überall verfügbar.“

 



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